
© Foto:2010 David Limb
Sein Blues wurzelt im traditionellen Chicago Blues und er mischt ihn mit Funk auf seine eigene unnachahmliche Art und mit Trompetensoli made in Chicago.
Boney Fields ist kein Anfänger. Seit zwanzig Jahren kennt man ihn in der Blues-, Funk- und Jazz-Szene. Er wurde 1958 in Chicago in einer Musikerfamilie geboren. Sein Großvater sang Blues in verschiedenen Bars, sein Vater und sein Onkel waren Gospelgitarristen, seine Mutter leitete einen Kirchenchor.
Er debütierte in der professionnellen Musikszene von Chicago bei verschiedenen Jazz und Funk Formationen. Die bekanntesten Einflüsse aus der Funkrichtung sind Earth, Wind & Fire, James Brown & the J.B. Horns und Bootsy Collins, aus dem Jazz Louis Armstrong, Miles Davis und Clifford Brown.
Jimmy Johnson bietet ihm 1981 sein erstes Engagement als Profimusiker und er macht seine ersten Amerikatourneen. Von da an geht es mit seiner karriere steil bergauf. Er spielte mit allen Blues-Legenden : Smokey Wilson, Albert Collins, Buddy Guy, James Cotton (dessen Bläser-Arrangements er schrieb), Little Milton, Junior Wells, Kenny Neal (mit dem er Studioaufnahmen machte, zusammen mit Maceo Parker und Fred Wesley).
Die Großen von Jazz und Funk rissen sich um ihn: Bootsy Collins, George Clinton, Liz Maccomb, und kürzlich wurden sogar Reggae Stars auf ihn aufmerksam, und Alpha Blondy engagierte ihn für Tourneen durch Afrika und Europa.
Seit 1993 war er Leader und Arrangeur bei Lucky Peterson. Im Jahre 1996 kam er nach Paris, wo er heute lebt. Er spielte zuerst mit Luther Allison, und mit dessen Sohn Bernard Allison.
1999 erschien die erste CD von seiner Band The Bone's Project : "Hard Work". Sie besteht aus zehn Titeln, größtenteils komponiert und getextet von Boney Fields. Seine starken Melodien und bodenständigen Lyrics gehen sofort in Ohr. Gaststar ist Bernard Allison an der Gitarre. Diese Musik hat Schwung, verführt zum Mitsingen, Klatschen, Tanzen, sie ist aufgeladen mit positiver Energie. In einem Wort: das Energiebündel Boney Fields macht Tote lebendig.